* Zentrifugale Belanglosigkeiten

Posted on August 25th, 2010 by Veronika Christine Dräxler. Filed under Illustriert.


Wer nichts bedeutet ist frei.

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* Schneeweißes Druckschema

Posted on August 11th, 2010 by Veronika Christine Dräxler. Filed under Illustriert.


Die weiße Maus deren Augen gleich aus der Fassung platzen. Fest eingezwängt ist sie. Rauschen. Pochen. Quillen. Kein Nachgeben. Erbarmen ist gegen das Naturgesetz. Ein letztes Zucken Energie presst sich durch ihre gedehnten Adern. In ihrem Kopf steigt der Druck an, bis ein spitzes Hacken das Blut nur so heraus spritzen lässt.

Haben heißt drücken.

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* Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund

Posted on August 5th, 2010 by Veronika Christine Dräxler. Filed under Selbst-Inszeniert.


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* Woran wir uns hängen

Posted on August 2nd, 2010 by Veronika Christine Dräxler. Filed under Polarisiert.


Alles ist endlich/wahrhaben will ich es nicht/aber es ist so.

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* Angstkaninchen du reissender Wolf

Posted on Juli 30th, 2010 by Veronika Christine Dräxler. Filed under Kritisiert.


Fussball ist eine Kampfsportart, sagst du. Eine Kampfsportart. Wir sind auch nur eine Kampfsportart, denke ich mir. Eine intellektuelle Kampfsportart, wie wir da sitzen und frieren und nicht aufhören können zu reden, obwohl die Kälte uns schon längst den Mund verbieten will. Eigentlich hassen wir reden. Mit anderen Menschen zu reden, über Nebensachen und Nebensächlichkeiten. Ertragen dann und wann gerade Mal uns. Ständig drehen wir uns um und gehen. Führen lieber Gespräche mit uns selbst. Bauen und zerstören ganze Welten - in Gedanken. Und wissen dabei zu viel. “das furchtlose mädchen hatte nie begriffen, wie viel angst sie hatte.” Aber wenn wir reden. Wir reden. Wir, wir sind ein Kopf und zwei Körper. “Die Wahrheit ist eine Handgranate.” Wenn ich dich sehe,… Wir. Wieso kannst du den Satz nicht fertig machen? Ich spüre den alten Raffzahn an meinem Hals. “das furchtlose mädchen hatte vergessen, dass die statik die größte gefahr war.Im Zweifel für das Unbekannte, im Zweifel für das Nichts.

Und dann renne ich wieder in den Wald. Und suche und suche. Und suche.

Während ich suche habe ich es gesehen. Diese Wölfe. Sie sind doch nur Angstkaninchen im Wolfspelz.

Und ein Mal wieder bekomme ich Lust und lecke mir über den Eckzahn. Manchmal mag ich den Wolfspelz sehr, dann kann ich reißen. Werde zum Täter niemals zum Opfer.

Dann bleibe ich hängen, am Gewehrlauf des Jägers. Mit dem Lauf in den Lefzen.

Entscheide dich jetzt.

Und ich muss dem Jäger meinen Wolfspelz schenken.

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* Bau mir einen Streichelzoo damit ich wieder glücklich sein kann

Posted on Juli 22nd, 2010 by Veronika Christine Dräxler. Filed under Kritisiert.


Manchmal wünschte ich, ich wäre wieder ein Zwillingsrehkitz. Alles was wir geteilt haben, alles was wir blind aus dem Kopf und Herz des Zwillings lesen konnten. Vieles davon war so selbstverständlich. Heute ist die einzige Selbstverständlichkeit die Enttäuschung einer heilen Welt. In der Erinnerung bleibt das rundum fröhliche Hüpfen über weite Schafgarbenwiesen. Nur noch als Fragment einer Kindheit bleibt die Sorglosigkeit. Sie sagen zu mir - du musst deine Babyflecken ablegen - die Welt ist kein Streichelzoo.

Aber ich kann es nicht ertragen, dass die Welt kein Streichelzoo sein kann. Gestern erst musste ich mit ansehen, wie sie mein Zwillingsrehkitz im Ganzen durch den Fleischwolf drehten. Gestern erst spritze Blut an meinen Mund. Meine Hände waren Rehkitze, jetzt sind sie voller Blut, von meinem Mund.

Je mehr ich mich zwinge hinzusehen, desto mehr zucke ich vor dem Einschlafen zusammen. Die Welt ist voller Fleischwölfe. Voller gieriger Fleischwölfe, die ihren Hunger nur stillen können, indem sie kleine Rehkitze im Ganzen verschlingen.

Mit jedem Fleischwolf, den ich entdecke, fällt einer meiner Rehkitzflecken ab. Und mit jedem fehlenden Flecken geht ein Stück Urvertrauen verloren. Ich werde zur Gejagten - sie jagen meine weißen Flecken. In einer Fleischwolfwelt kann ich nicht bleiben, kann ich niemals glücklich werden.

Jetzt ist auch aus meinem Zwillingsrehkitz ein Fleischwolf geworden. Ich kann es nicht ertragen. Wieso werden sie nur zu Fleischwölfen? Aus dem Streichelzoo ist eine Metzgerei geworden. Aus den zahmen, unschuldigen Naturen werden rohe Killermaschinen, die ihr Maul aufreißen, um zu verschlingen - satt werden sie niemals.

Bild gefunden bei Tumblr

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* Celebrity Death Match

Posted on Juli 19th, 2010 by Veronika Christine Dräxler. Filed under Elektrisiert.


Und danach sehe ich in deine Augen und es ist wie Salz in die offenen Fleischwunden.

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